Das Pferd und sein Nervensystem ist ruhig, neutral und wertungsfrei – es ergibt sich ein Raum in dem der Körper des Menschen sich sofort anpassen kann.
Dies RAUM GEBEN schafft heilsame Momente für Körper und Geist.
Doch auch Menschen, die andere wertfrei und liebevoll annehmen wie sie sind, schaffen Räume, in denen man sich wohl fühlt. Der Körper beginnt nun automatisch Dysregulierungen zum Vorschein zu bringen. Durch Berührungen, Wahrnehmungen und verbale Anleitungen durchlebt der Mensch einen klärenden Prozess.
Alte, tiefe, unbewusste Anspannungen bekommen Raum sich im eigenen Tempo zu lösen. Die Lebensenergie kann wieder freier durch den Körper fließen.
Angst, Schuld und Scham werden sich zeigen und müssen nicht länger „im Rucksack“ mit durch´s Leben geschleppt werden. Dieser ist meistens eh schon sehr voll.
Die derzeitige Herausforderung in der Gesellschaft ist die Angst davor die Kontrolle zu verlieren, statt sich dem Leben hinzugeben und im Vertrauen den eigenen Weg zu gehen. Dadurch, dass die Kontrolle mental gehalten wird und das typische Gedankenkarussel unentwegt fährt, wird die Körperintelligenz unterdrückt. Wir sind nicht mehr verbunden.
Die Angst wird unterdrückt, anstatt sie zu durchfühlen und anzunehmen. Mit dem Unbekannten und Unklaren umgehen zu lernen ist ein wichtiger Schritt um ins Vertrauen zu kommen.
Machen wir uns gemeinsam auf den Weg die Vielfalt ins uns zu fühlen und das bunte Leben zu genießen, nicht mental kontrollieren zu wollen.

